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KI-Tool in Verzeichnisse eintragen: die komplette Anleitung
Schritt für Schritt: So trägst du dein KI-Tool in Verzeichnisse ein, welche Texte und Bilder du brauchst, in welcher Reihenfolge du vorgehst und wie du misst, was es bringt.
Bevor du anfängst: das Einreichungs-Paket
Fast jedes Verzeichnis fragt dieselben Dinge ab. Wer sie einmal sauber vorbereitet, braucht pro Eintrag fünf bis zehn Minuten. Wer improvisiert, braucht eine halbe Stunde und schreibt jedes Mal einen etwas anderen Text.
Du brauchst: den Namen, eine Website-URL, einen Einzeiler mit höchstens 60 Zeichen, eine Kurzbeschreibung mit etwa 160 Zeichen, eine Langbeschreibung mit 100 bis 300 Wörtern, ein Logo als quadratisches PNG oder SVG, drei bis fünf Screenshots, die Kategorie, das Preismodell und eine Kontakt-Mail, die du auch wirklich liest.
Das Launch-Kit auf dieser Seite erzeugt dir die Texte auf Deutsch und Englisch mit Zeichenzählern. Die meisten internationalen Verzeichnisse wollen Englisch, die deutschen natürlich Deutsch.
Die richtige Reihenfolge
Fang mit den kostenlosen Verzeichnissen an, die eine reibungslose Einreichung und ein hohes Domain Rating haben. Die bringen pro Minute Arbeit am meisten. In der Tabelle findest du sie über den Filter „Kostenlos“ und „Reibungslos“, sortiert nach Jean-Score.
Danach kommen die deutschen Verzeichnisse, wenn deine Zielgruppe in Deutschland, Österreich oder der Schweiz sitzt. Erst ganz am Ende lohnt ein Blick auf bezahlte Einträge, und auch dann nur bei passendem Traffic und mit Rabattcode.
Ein Launch auf Plattformen wie Product Hunt ist ein eigenes Projekt. Den planst du separat, mit Termin, Unterstützern und vorbereitetem Material.
Überall gleich: Name, Text, URL
Suchmaschinen und KI-Assistenten erkennen eine Marke daran, dass sie überall gleich auftritt. Wenn dein Tool in einem Verzeichnis „RechnungsRadar“, im nächsten „Rechnungs Radar AI“ und im dritten „RR“ heißt, sind das für eine Maschine drei verschiedene Dinge.
Nutze deshalb immer denselben Namen, denselben Einzeiler und dieselbe Haupt-URL. Variieren darfst du die Langbeschreibung, damit nicht überall wortgleicher Text steht.
Messen statt hoffen
Häng an jeden Link UTM-Parameter, zum Beispiel utm_source mit dem Namen des Verzeichnisses und utm_medium=directory. In deiner Webanalyse siehst du dann, welche Einträge Besucher bringen und welche nur hübsch aussehen.
Führ eine einfache Liste: Datum, Verzeichnis, Status, Link zur Listing-Seite. Der Tracker auf der Startseite macht das mit Häkchen und CSV-Export. Nach vier Wochen schaust du nach, was live ist und was Klicks bringt.
Typische Fehler
Zu lange Einzeiler, die im Formular abgeschnitten werden. Screenshots im Querformat, wo das Verzeichnis quadratisch will. Marketing-Sprache ohne Inhalt. Und der Klassiker: Der Eintrag ist live, aber der Link zeigt auf eine alte Landingpage, die längst eine 404 liefert.
Und noch einer: Hunderte Einträge an einem Tag. Das wirkt auf Suchmaschinen eher nach Spam als nach Beliebtheit. Lieber zwei bis drei Wochen lang jeden Tag ein paar.